Angedacht

Entspannt leben

Urlaub. Ferien. Sonne. Entspannung. Ruhe. Raus aus dem Hamsterrad. Auftanken. All das erhoffen wir uns von Urlaub und Ferien. Allein die Aussicht auf Urlaub und Ferien bringt uns Glücksgefühle. Aber wie oft sind wir aus dem Urlaub zurückgekommen, nur um festzustellen, dass wir müder, angespannter und ausgelaugter sind als davor? Auf uns warten noch die unerfüllten Aufgaben, die sich während des Urlaubs angestaut haben.

„Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben“, sagt Jesus in Matthäus 11,28 ELB

Um Ruhe zu finden, lädt uns Jesus zu ihm ein. Wie soll das gehen?                       Unabhängig von Urlaub und Ferien können wir die Ruhe im Alltag finden, wenn wir im Gebet zu Jesus kommen.  Der christliche Dichter Johannes Jourdan hat diese Erfahrung eindrucksvoll in seinen eigenen Worten ausgedruckt:

„Die Hände die sich falten, ruhn von der Sorge aus. Wer in die Stille eintritt, kommt von weit her nach Haus. Die Hände, die sich falten, lässt Gott ganz ruhig sein. Wenn du die Hände faltest, bist du nicht mehr allein.“[1]

Im Gebet verbinden wir uns mit der höchsten Macht des Universums, die den ganzen Kosmos am Laufen hält. Wir sind nicht mehr allein. Gott selbst kümmert sich um unser Anliegen. Im Gebet docken wir an die Quelle des Lebens an und so bekommen wir neue Kraft, um den Alltag aber auch die vielen Urlaubspläne zu bewältigen.

Jesus verspricht an einem anderen Ort in der Bibel: „Wenn du betest, geh an einen Ort, wo du alleine bist, schließt die Tür hinter dir und bete in der Stille zu deinem Vater. Dann wird dich dein Vater, der alle Geheimnisse kennt, belohnen.“ Matthäus 6,6 NL

Die Zeit bei Jesus im Gebet zahlt sich auf jeden Fall aus. Zu Jesus zu kommen lohnt sich. Dein Vater wird dich belohnen.

Costel Cosman

[1] Johannes Jourdan (1977) in Wir loben Gott, Advent Verlag, Lüneburg, 1998, Lied 412.